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Ringvorlesung am 29.11.2021 entfällt aufgrund der momentanen pandemischen Lage

Entwicklung neuer Lern- und Lehrmodelle aus der künstlerischen Forschung: das EU-Projekt RAPP Lab ist gestartet

RAPP Lab ist ein über drei Jahre angelegtes Forschungsprojekt, das im ERASMUS+ Programm "Strategische Partnerschaften" von der EU gefördert wird. RAPP steht für "Reflection-based Artistic Professional Practice" und wird als eine Reihe von multinationalen Begegnungen („Labs“) durchgeführt. Das Projekt bündelt die künstlerische Forschungskompetenz von insgesamt sieben Partnerinstitutionen unter der Leitung und Initiative der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Darüberhinaus beteiligt sind die Musikhochschulen in Oslo, Tallinn, Rom und Wien sowie das Orpheus Institut Gent und der AEC (Association Européenne des Conservatoires, Académies de Musique et Musikhochschulen).

RAPP Lab erforscht, wie die reflektierenden Methoden künstlerischer Forschung Musiker*innen befähigen, kreativ auf das beruflich-kulturelle Umfeld zu reagieren, mit dem sie konfrontiert sind. Im Rahmen von experimentellen, thematisch und methodisch unterschiedlichen künstlerischen Forschungslaboren erhalten fortgeschrittene Musikstudierende die Möglichkeit neue Lehr- und Lernformate auszuprobieren.

Informiert durch künstlerische Forschung ergänzen die hier entwickelten Ansätze bisherige künstlerische Studienprogrammen um neue Modi der Wissensproduktion. Die Erkenntnisse aus den Labs werden genutzt, um ein strukturiertes Konzept für die Implementierung von künstlerischen Forschungsparadigmen innerhalb der Lern- und Lehrprogramme an Musikhochschulen zu entwickeln und zu verfeinern. Die Entfaltung neuen Wissens durch Reflexion und kritisches Denken befördert Studierende in ihrer künstlerischen Entwicklung, verhilft ihnen aber auch, neue berufliche und kulturelle Wege zu etablieren und als Folge davon ihre zukünftige kulturelle Teilhabe zu vergrößern.

Dr. Sybille Fraquelli (Projektkoordination)

Jun.-Prof. Dr. Evelyn Buyken (künstlerisch-wissenschaftliche Leitung)

Großes EU-Projekt zur Künstlerischen Forschung eingeworben

Neue Expertise durch internationale Vernetzung in der Künstlerischen Forschung: Die HfMT Köln wirbt das EU-Projekt RAPP Lab ein

RAPP Lab steht für „Reflection-Based Artistic Professional Practice“ und ist ein auf drei Jahre angelegtes, von der EU gefördertes Forschungsprojekt im ERASMUS+ Programm „Strategische Partnerschaften“. RAPP Lab führt die Expertisen zur Künstlerischen Forschung der insgesamt sieben teilnehmenden Partner  – darunter die Musikhochschulen in Oslo, Tallinn, Rom, Wien sowie das Orpheus-Institut und der AEC ­– unter der Leitung und durch Initiative des Forums für Künstlerische Forschung an der HfMT Köln synergetisch zusammen. Fortgeschrittene Musikstudierende erhalten die Möglichkeit, in sechs experimentellen, thematisch und methodisch unterschiedlichen Artistic Research Labs neue Lehr- und Lernformate jenseits etablierter Unterrichtsfächer zu erproben. Im Zentrum steht die Ausprägung eines reflektierten und kritischen Verhältnisses zur eigenen künstlerischen Praxis mittels eines strukturierten Konzeptes zur Implementierung von Künstlerischer Forschung an Musikhochschulen. Für die HfMT Köln bedeutet diese positive Evaluierung eine große Chance – sowohl für die Künstlerische Forschung am Haus als auch für das Professionalisierungskonzept insgesamt.

Video-Abschlussprojekt des Praxislabors "Die Zukunft entfalten" unter der Leitung von Dr. Evelyn Buyken